51. Hahnweide-Wettbewerb 2017

Jetzt ist auch mein Video vom Hahnweide-Wettbewerb 2017 fertig geworden. Viel Spaß beim Anschauen!

Mit der BW3 nach Südfrankreich – Aus einem gemütlich geplanten Urlaub wird ein super Start in die Saison!

Vom 25. März bis zum 11. April war Ich mit dem Discus 2b (BW3) des SBW-Fördervereins in Puimoisson. Gemeinsam mit Clemens Pape (FSV Unterjesingen) und Moritz Althaus (AC Nastätten) konnte jeder an 12 Flugtagen über 80 Flugstunden sammeln. Dabei waren bei super Wetter Flüge mit Strecken von über 700 km möglich, welche unter anderem zum Mont Bégo, dem Mont Ventoux, über Grenoble und bis hinter den Mont Blanc führten. Bei der Routenplanung bekamen wir unter anderem Unterstützung Markus Barrois und Uli Gmelin, die gerade mit den Sportsoldaten vor Ort waren. Vielen Dank noch mal, dass ihr immer ein offenes Ohr und so viel Zeit für uns hattet! Mit einem so großen fliegerischen Fortschritt und so langen Flügen habe ich zu Beginn des Urlaubs nicht gerechnet. Aber wenn es mal läuft, dann kann man es ja auch mal krachen lassen. Es ist aber auch klar: Ohne die super Organisation in Pui und die Unterstützung der erfahrenen Hasen wären wir nicht so weit gekommen. Es war eine sau coole Zeit mit euch allen! Hoffentlich sieht man sich bald wieder. 😉

Ein kurzes Video vom Urlaub:

Ein paar Bilder vom Urlaub:

 

Ostwelle im Schwarzwald am 18.01.2017

Was für ein besonderes Erlebnis! 471 km im Schwarzwald und das schon im Januar. Danke an die Crew aus Rheinstetten und die Schleppmaschine aus Landau. Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen.

Kurz zum Wetter..

Nun, die Wetterlage für meinen letzten Flug war recht eindeutig und kündigte sich bereits drei Tage vorher an. Das hat mir die Zeit verschafft meine Termine zu verlegen und den Kontakt nach Rheinstetten auf zu bauen. Der Knackpunkt an diesem Tag lag nämlich in der „feuchten“ Grundschicht. Durch den Ostwind stauten sich die Wolken der thermisch aktiven Luftmasse vor dem Schwarzwald an. Ein Start von meinem Heimatflugplatz Poltringen wäre nicht möglich gewesen.

Kurz zum Flug..

Der Einstieg in die Welle ging mit etwas Probieren ganz gut. Nachdem ich mich zuerst von einigen Lentis (schiefen Wolken :D) verleiten lies früh aus zu klinken merkte ich schnell, dass die Optik auch schon alles war und ich mich noch nicht in der Welle befand. Aus der Erfahrung meines letzten Fluges im November wusste ich, dass ich den Einstieg direkt an der Lee-Kante des Murgtals finden muss. Also flog ich gegen den Wind vor, bis ich an der Stelle angelangt war an der sich immer wieder kleine Wolkenfetzen bildeten, die dann sofort mit dem Wind mitgetragen wurden. Dabei verlor ich natürlich noch einmal deutlich an Höhe und kam einige Meter unter der Wolkenbasis an. Nach wilden Minuten im Rotor konnte ich luvseitig unter einer Wolkenfluse heraus in das laminare Steigen stechen und den „Fahrstuhleffekt“ genießen. Ab dann war es recht einfach. Nur noch den einprogrammierten Wendepunkten zu den Einstiegsstellen der Wellen folgen und so den Schwarzwald ritsch-ratsch hoch und runter fliegen.

Die Wahre Sensation erbrachten an diesem Tag Matthias Arnold und Dennis Leip. Ihnen gelang der Sprung von der Odenwald-Welle in die Schwarzwald-Welle und zurück!
Zu den Flügen des Tages.

Wendepunkte Aufgabe und Wetter für Nachahmer 😉
Meine Wellenwendepunkte findet ihr hier: Wendepunkte Welle
Meine Aufgabe für die Route: XCsoar (.tsk) SeeYou (.cub)
Die wichtigsten Wetterkarten.

Aber nicht einfach nur blind vertrauen! Auch ein mal selber Flüge aus dem OLC analysieren.

Und jetzt das aller wichtigste, hier den Film anschauen! Viel Spaß: